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2009

Terenzi Horror Nights – Rosie is back!

Die Terenzi Horror Nights öffnen ihre Tore und verwandeln das neue Gelände mit vier Scare Häusern in eine düstere Welt aus Wahnsinn, Albträumen und grausamen Begegnungen. Ein besonderes neues Highlight: Der „Vampire’s Club“ – ein Ort aus verführerischem Glamour und tödlicher Ekstase, in dem Blut, Musik und Nacht zu einer gefährlichen Sucht verschmelzen …

Sieben Vampir Charaktere bei den Terenzi Horror Nights 2009 im Vampire's Club.

Vampire‘s Club

Beautys und Beaus in stylishem Ambiente, blutrote Cocktails und die angesagteste Musik sorgen dafür, dass der “Vampire‘s Club” zum Hotspot der Szenegänger wird. Wortwörtlich lädt der Club zu einer Wahnsinns-Party. Vampire von bezaubernder Schönheit tanzen um die Gäste herum, Champagner fließt direkt in das Blut und die Musik pumpt Rhythmus in die Herzen. Sehen und gesehen werden – die moderne Bar lädt nicht nur die Besucher der Terenzi Horror Nights ein, die Nacht zum Tag zu machen. Jeden Freitag und Samstag kann die Party auch mit einem separaten Ticket besucht und bis morgens gefeiert werden.

Go-go-Girls und extravagante Performances versprechen eine außergewöhnliche Party für Trendsetter. Der Vampire’s Club öffnet immer freitags und samstags ab 23 Uhr seine Tore. Separate Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. Freitags treibt der DJ mit “House vs. R’n’B” auf die Tanzfläche, samstags heißt es “Just Dance!” mit House und Charts. Hier sollten die Gäste feiern, als ob es die letzte Party der Welt wäre.

Verstörte Frau mit blutverschmiertem Nachthemd als Horror Charakter bei den Terenzi Horror Nights 2009 im Europa-Park Erlebnis-Resort.

The Asylum

An sterilen Wänden entlang führt der unheimliche Weg in die dunklen Räume der düsteren und heruntergekommenen Anstalt „The Asylum“. In jedem Raum des „Knightsville Sanitarium“ warten grauenvolle Szenarien auf die unerschrockenen Gäste, die von forschen Geisterjägern durch die Gemäuer geschickt werden. Doch so verlassen und menschenleer die Anstalt auch wirkt, lassen undefinierbare Geräusche erahnen, dass sich unheimliche Gestalten tummeln. Mit irrem Blick und großen Schritten kommt ein furchterregender Doktor um die Ecke, dessen Kopf von einem Schraubstock zusammengehalten wird.

Er erforschte einst eine Heilmethode für „Angst“, um seinen Sohn vor einem Seelen-Sammler zu bewahren, der drohte, den Jungen vor Angst sterben zu lassen, sollte das Experiment missglücken. Dr. Reeves hat nicht nur viele Versuche an sich selbst durchgeführt, sondern auch Operationen an wehrlosen Opfern. Er entfernte den Teil des Gehirns, der für das Gefühl der Angst zuständig ist. Erst viel zu spät erkannte er, dass Angst die Menschen davor schützt, vom Wahnsinn der Hölle ergriffen zu werden. 2009 öffnet eine Gruppe neugieriger Geisterjäger die Türen der verlassenen Psychiatrie, um ihre Gäste auf eine Tour durch die blutverschmierten Gemäuer zu begleiten.

Eng zusammengedrängt mit vor Furcht geweiteten Augen bleiben die Eindringlinge gleich am Eingang stehen, um dem Sichtfeld des Doktors zu entkommen. Dem verrückten Arzt entflohen, geht es weiter in das nächste Zimmer, in dessen Ecke wimmernd und zusammengekauert eine Frau am Boden sitzt – den Blick gen Wand gerichtet. Ein stechender Geruch macht sich breit. Die verstörte Frau fängt an zu zittern, schreit panisch. Was ist mit ihr los? Ist sie Opfer des verrückten Doktors geworden, der auch im Verdacht steht, wehrlose Menschen mit widerlichen Krankheiten zu infizieren?

Übelriechendes, glibberiges Sekret tritt aus ihrem Mund. Ruckartig und ungezügelt dreht sie sich um und rennt den ausgelieferten Störenfrieden entgegen. Jetzt bleibt nur noch die Flucht nach vorne! Vorbei an der blutrünstigen Vampir Lady stolpern die Invasoren durch viele weitere Räume mit infernalischen Szenen und gräulichen Gestalten, um schließlich völlig außer Atem durch den Ausgang zu hechten.

Rosemarie’s Nightmare Continues

Es ist kein Märchen! Es ist die finstere Geschichte einer einst hübschen Prinzessin. Dunkle Schatten zerfurchen ihr Gesicht. Jeder Lichtstrahl, der auf das Antlitz fällt, lässt tiefe abscheuliche Verletzungen erahnen. Das strohige und fettige Haar verdeckt Stirn und Wangen, doch die Narben sind nicht zu übersehen. Die Vergangenheit von Rosemarie ist grausam. Ihre Stiefmutter hat sie einst in einem dunklen Dachboden umgeben von staubigen Märchenbüchern und alten Karnevalskostümen eingesperrt, um zu verhindern, dass die bezaubernde Rosemarie als Prinzessin mehr Macht haben würde als sie selbst. Als kleines Mädchen träumte die Unglückliche immer davon, eines Tages als wunderschöne Prinzessin durch die Ballsäle zu tanzen.

Doch ihre Stiefmutter zerschnitt ihr das alabasterne Gesicht mit einem stumpfen Rasiermesser. Kurz darauf verstarb die böse Stiefmutter und niemand wusste, dass Rosemarie auf dem Dachboden eingeschlossen war. Völlig entstellt zog sich das Mädchen zurück – aus der Welt und aus der Realität. Sie begann, sich ihr Leben in Märchen auszumalen. Nur so gab es für sie die Chance auf ein Happy End. In Rosemaries Reich warten Szenen beliebter Kindererzählungen auf die Gäste. Doch hier ist der böse Wolf noch entsetzlicher als bei den Gebrüdern Grimm. Und das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland ist kein plüschiges Tierchen zum Liebhaben, sondern erschreckt bereits durch das diabolische Blitzen in seinen Augen. Gemälde an den Wänden zeigen Märchenprinzessinnen, deren Gesichter wütend zerkratzt wurden.

Als Rosemarie starb, schwor sie mit ihrem letzten Atemzug, dass sie dem Reich der Toten entfliehen werde, um dem schönsten Mädchen des Landes das Gesicht zu stehlen. Sie wollte endlich die Prinzessin sein, die sie nie sein durfte.

Wenn die Besucher Rosemaries Verließ betreten, ist es dunkel. Stockdunkel! Kein Unterschied, ob man sich mit offenen oder geschlossenen Augen vorwärtsbewegt. Selbst das beklemmende Gefühl, das Alpträume im Schlaf vermitteln, wird zur greifbaren Realität. Ein düsterer Musikteppich kriecht in die Gehörgänge. Der Boden wird uneben. Waghalsig begeben sich die Besucher durch ein Labyrinth der Finsternis. Die Pupillen vergrößern sich, doch Scharfsicht und Spürsinn verlassen die Verängstigten. Wahnsinn und Schauder gehen hier Hand in Hand.

Dämonischer Clown Charakter bei den Terenzi Horror Nights 2009 im Europa-Park Erlebnis-Resort.

The Carn-Evil

Dieser Karneval ist anders. Dieser Karneval könnte der letzte sein – für jeden, der sich durch den Schlund eines dämonischen Clowns in die dunklen Gänge des Carn-Evil wagt. Hinter jeder Maske könnte sich ein Serienmörder befinden und jeder Clown könnte in Wirklichkeit ein böser Dämon sein. Hier sollte man aufpassen, dass die Maskierten nicht erkennen, wer nicht zu ihnen gehört; denn willkommen sind ihnen nur Geschöpfe der Unterwelt.

Unsichtbare Gestalten huschen vorbei, streifen Jacken und Hosenbeine. Wenn Jack in the Box aus seiner Schachtel springt und diabolische Laute zischt, wird schnell klar, dass der nette Kinderspielzeug-Clown nicht zu Späßen aufgelegt ist. Der kunterbunte Mix aus Zirkuswelt und Clownerie verpasst “Carn-Evil” einen fröhlichen Charme, der sich bald als trügerischer Schein herausstellt.

Lageplan Terenzi Horror Nights 2009 im Europa-Park.

The Underworld

Verstört und desorientiert bewegen sich die Besucher der Terenzi Horror Nights durch „The Underworld“, den Ort, an dem die Sinne schwinden und verfluchte Geister bedrohlich nahekommen. Ein düsteres Unterwelt-Labyrinth sorgt für Nervenkitzel mit durchdringenden Soundeffekten. Widerwillig schieben sich die Horrorfans durch diesig-dichte Nebeldecken, die den Blick trüben und die Dämonen zur unerkennbaren Gefahr machen.

Der Puls schlägt schneller, das Blut scheint in den Adern zu brodeln. Holzzäune versperren den Weg und der Trip durch die Unterwelt brennt sich in die dunkelsten Regionen des Gehirns – es ist ein Horror-Abenteuer, das sich noch lange nachts in die schlimmsten Träume einschleicht und Schlaf unmöglich macht.

The Tomb & The Temple – Kingdom of Lost Souls

Auf eine Reise in das Königreich der Toten begeben sich die Besucher in “The Tomb und The Temple” im Griechischen Themenbereich. Der Anstellbereich der Wasserachterbahn Poseidon beherbergt nicht nur das Grab von König Antonius, sondern auch seine Tempelgemächer. Den „Rei de Morti“ plagte nach der Ermordung seiner Frau, deren Tod er gerade noch durch den Verkauf seiner Seele verhindern konnte, eine unbändige Zerstörungswut. Er wollte den Seelen-Sammler für die Entführung seiner Frau Leonora bestrafen. Doch um seine eigene Seele nicht ausliefern zu müssen, blieb ihm nur die Wahl, sich das eigene Herz herauszuschneiden und schließlich getrennt von diesem begraben zu werden.

Doch nun, Jahrhunderte später, gaben ihm Unwissende sein Herz zurück und König Antonius wütet in den Kammern des Tempels. Im Grab von König Antonius „The Tomb“ ziehen kühle Nebel über den Boden und feuchte Luft tränkt den Raum. Das finstere Grabmal des Königs der Toten wurde wie ein Labyrinth gebaut, um Räuber und Dämonen fernzuhalten. In den Ecken kauern tausend Jahre alte Skelette von jenen, die es einst hinein, aber niemals mehr hinausgeschafft haben. Für alle, die das Grab betreten, gibt es kein Zurück mehr. In „The Temple“ dröhnt die Stimme des umtriebigen Untoten wie Donnergrollen in den Ohren und schonungslose Priester mit von Geschwüren und Tumoren entstellten Gesichtern treiben ihr Unwesen. Das „Kingdom of Lost Souls“ lässt die Besucher vor Angst erstarren und führt durch ein Labyrinth der Verzweiflung und Dunkelheit.