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2012

Horror Nights – Starring Marc Terenzi

Die Horror Nights reißen Dich erneut in eine Welt, in der jede Umgebung zur Falle wird und selbst alltägliche Orte zu albtraumhaften Szenarien verkommen. In den feuchten Katakomben, einem verfluchten Imbiss, einer verfallenen Villa und tiefen Minenschächten zerfällt jede Sicherheit, während Dich Wahnsinn, Ekel und Gewalt Schritt für Schritt umschließen. Und inmitten von Horden Untoter und apokalyptischer Zerstörung wird eines klar: Du bist längst Teil des Horrors – und es gibt kein Entkommen.

In den Katakomben von „Down“ entfesselt Finsternis Unbehagen. Glitschige Wände säumen den Weg in die Tiefe und die Feuchtigkeit zieht in die Glieder. Ratten und Spinnen finden hier Zuflucht. Die haarigen Biester rascheln, nagen und krabbeln durch die modrigen Gänge. Nur ein Gedanke schießt durch den Kopf: Flucht!

Geisha im "Take Away" bei den Horror Nights starring Marc Terenzi im Europa-Park. Der Imbiss ist traditionell chinesisch eingerichtet.

Wer die Angst bei einem Mitternachtssnack verdrängen möchte, ist im chinesischen „Take Away“ an der falschen Adresse. Der Schnellimbiss lädt zum Blick hinter die Kulissen, doch das Angebot entpuppt sich als zweifelhaftes Vergnügen. Blut tropft aus den Mundwinkeln der Bedienung, die mit irrem Blick auf ihre Gäste wartet. Oder sind es ihre nächsten Opfer? Aus der Küche hört man ein Wimmern.

In enge Käfige gesperrte Katzen warten auf ihr letztes Stündlein. Ohne Gnade schwingt der Koch sein Hackebeil. Sein Anblick treibt den Angstschweiß auf die Stirn, lässt den Appetit vergehen.

  • Wer ihm entkommt und sich in die Mauern von „The Villa“ flüchtet, weiß, dass sein Schicksalstag gekommen ist. Die Hausherren des verfallenen viktorianischen Gutshofes blicken aus einer Ahnengalerie des Elends auf die Besucher herab. Nicht nur die Antlitze wurden in Öl gebannt, auch die geschundenen Seelen fristen ihr trauriges Dasein hinter den schweren Holzrahmen. Die Untoten wandeln durch die Leinwände auf die Eindringlinge zu, rauben ihnen den Atem. Die Macht der Vergangenheit legt sich wie Blei über die Gemüter. Das Verlangen, den Staub des Gemäuers hinter sich zu lassen, lässt die Gäste zurück in die Kälte der Nacht stürmen. Sie entkommen dem Mief vergangener Jahrhunderte. Freiheit!

  • „Zombieville“ lebt! Die blutdurstigen Bestien fletschen ihre Zähne und stürzen sich in Horden auf die Besucher. Sie drängen sie in dichten Nebel, um ihre Sinne schwinden zu lassen und sie zu erlegen. Die ersten Opfer baumeln schon in Leichensäcken von der Decke. Überall wuseln Kakerlaken über die Wände. Panik und Ekel steigen in den Gefangenen auf. Kettenrasseln durchdringt den Raum und verstärkt das Gefühl der Ohnmacht. „Zombieville“ besudelt unbescholtene Seelen mit blutigem Verderben.

  • „Be Mine“, das Bergwerk des Schreckens, nimmt gefangen. Staub und Schmutz bedecken verlassene Loren, Spinnweben hängen von der Decke. Es ist eine trügerisch harmlose Szenerie, denn untote Bergarbeiter bahnen sich bereits ihren Weg durch den Untergrund zu den Eindringlingen. Ein Knacken lässt zusammenzucken. Skelette zerbröseln unter den Schritten der unfreiwilligen Minenforscher. Gewiss ist, dass sie sich in diesem Bergwerk ihr eigenes Grab schaufeln.